Marschallstraße



Werbeanzeigen von Geschäften vor 1945:

Möbel- und Einrichtungshaus
G. Ritter (Nr. 3)

Gardinenfabrik Hugo Neumann (Nr. 12/14)

Firma Fischer & Schmidt (Nr. 27)

Versandhaus "Lebensglück" (Nr. 27) - Werbeanzeige von 1936

Anzeige der Firma Friedrich Koederer
(Nr. 48)

Fenster- und Parkett-Reinigungs-Gesellschaft "Saxonia" (Nr. 53)

Die Marschallstraße wurde 1877 im nördlichen Teil der Pirnaischen Vorstadt angelegt und erhielt ihren Namen in Erinnerung an die im Sommer 1871 erfolgte Ernennung des Kronprinzen Albert zum Generalsfeldmarschall. Bis 1945 verband sie den Amalienplatz (Rathenauplatz) mit dem Sachsenplatz in der Johannstadt.

Mit Zerstörung sämtlicher Gebäude verlor die Marschallstraße 1945 ihre Verkehrsbedeutung. Dennoch erfolgte unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg eine Umbenennung in Rathenaustraße. Walther Rathenau war Außenminister der Weimarer Republik und wurde 1920 von reaktionären Kräften ermordet. Die einst vorhandene Straßenbahnverbindung wurde aufgegeben und die Ruinen bis Mitte der 1950er Jahre beräumt. Nach Überbauung größerer Abschnitte erhielt der verbleibende Teil am 5. August 1971 den Namen Florian-Geyer-Straße, ebenso wie die bereits bestehende Verlängerung auf Johannstädter Flur. Seit 2012 wird dieser Teil westlich des Sachsenplatzes Roßbachstraße genannt. Arwed Roßbach war Architekt des Amtsgerichtes an der Lothringer Straße.

Das Straßenbild der Marschallstraße war vor dem Zweiten Weltkrieg durch zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser geprägt (Foto rechts: Marschallstraße 34 - Hermann Hantzsch - SLUB/Fotothek). In den Hinterhöfen gab es oft kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe. Dabei waren fast alle Branchen vertreten. Beispielhaft sollen hier der Sächsische Maschinen-Vertrieb A. Weißpflog & Kürt (Nr. 28), die Kunststopferei und Weberei Wenzel (Nr. 40 - Foto links), die Chemische Fabrik Fox-Werk Schorsch & Co. (Nr. 46) und die Tischlerei des Obermeisters der Dresdner Tischlerinnung Alfred Heinze (Nr. 53) erwähnt werden. In der Nr. 18 befand sich mit dem "American-Theater" ab Dezember 1906 eines der ersten Dresdner Kinos. Zuvor wurden diese Räume von einer Kurbadeanstalt, später als Annahmestelle der Großwäscherei Märksch genutzt. Ganz in der Nähe stand die 10. Volksschule, deren Areal sich bis zum Terrassenufer erstreckte. Im Haus Marschallstraße 31 gründete die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz ihr erstes Gewerbe für Kaffeefiltertüten, aus dem später die bis heute existierende Firma "Melitta" hervorging. Hinzu kamen Läden und Verkaufsniederlassungen der Molkerei Pfund (Nr. 24), der Keksfabrik H. Bahlsen (Nr. 45), der Dresdner Molkereiwarenfabrik DREMA (Nr. 31) sowie kleinere Geschäfte.

Zu den Bewohnern der hier stehenden Mietshäuser gehörten viele Lehrer und Schüler der nahen Kunstakademie bzw. der Kunstgewerbeschule, u.a. Alfred Thomas (Nr. 1), Ernst Hottenroth, Paul Schönfeld und Alfred Sommerschuh (alle Nr. 14), August Friedrich Wilhelm Ulmer (Nr. 19), Walter Friederici (Nr. 37) und Johanna Berthold (Nr. 53). In der Nr. 38 an der Ecke zur Gerichtsstraße hatte um 1900 der Architekt August Hugo Grothe sein Büro. Von ihm stammten u.a. die Planungen für die "Waldschlösschenkolonie" an der Klara-, Bettina- und Angelikastraße.

Einzelne Gebäude:

Nr. 1: Das repräsentative Wohn- und Geschäftshaus bildete den Auftakt zur Bebauung der linken Seite der Marschallstraße und nahm die Ecke zum Elbberg / Amalienplatz ein. Die künstlerische Gestaltung der aufwändigen Neorenaissancefassade mit einer mächtigen Engelsfigur über dem Eckrisalit stammte von Ernst Eduard Jungbluth. Nutzer waren verschiedene Firmen und Läden. U.a. hatte hier das private Bankhaus Elimeyer seinen Sitz. Büros im Haus besaßen um 1900 die Mitteldeutschen Elektrizitätswerke AG und die Baugesellschaft Dresdner Westend, die maßgeblich an der Gestaltung der Plauener Villenviertel beteiligt war. Zu den Bewohnern der oberen Etagen gehörte um 1900 der Königlich-Sächsische Hofrat Professor Ermenegildo Antonio Donadini (1847-1936), der zahlreiche Fotografien des alten Dresdens anfertigte.

Nr. 3: Architektonisch ähnlich aufwändig gestaltet war das Nachbarhaus Nr. 3, welches 1895 für den Möbelfabrikanten Christian Gustav Ritter entstand. Architekt war Karl Bruno Seitler. Ritter betrieb hier und im Nachbargrundstück Elbberg 1 eine Fabrik für Möbel und Inneneinrichtungen und besaß zudem eine Möbelfabrik in Rabenau. Später nutzte die Firma Krieger & Co. die Räume für den Verkauf von Möbelstoffen, Teppichen und Polsterwaren. In den 1930er und 1940er Jahren war das Haus ein Zentrum der Holzindustrie mit Büros der Landesrohstoffgenossenschaft für das sächsische Holzgewerbe, der sächsischen Holz-Berufsgenossenschaft und der Geschäftsstelle der Tischler- und Bootsbauerinnung Dresden. Im gegenüberliegenden Haus Marschallstraße 4 hatte die Amalienapotheke ihre Räume.

Werbung des Inkassobüros Maucksch (Marschallstraße 10)

Nr. 12/14: Das Doppelhaus Marschallstraße 12/14 war bis 1945 Sitz der Gardinenfabrik Hugo Neumann. Das Unternehmen, welches Erdgeschoss und erstes Obergeschoss nutzte, warb für den Vertrieb von Erzegnissen mehrerer sächsischer Gardinenfabriken und verkaufte neben Gardinen und Stores auch Stoffe, Bettdecken und verschiedenes Zubehör. Im hinteren Teil des Gebäudekomplexes, der auch die Ziegelstraße 7 umfasste hatte zeitweise eine Chemische Fabrik ihr Domizil. Die oberen Geschosse dienten Wohnzwecken bzw. als Ateliers. Hier lebten u.a. der Bildhauer Ernst Hottenroth (1872-1908), der Kunstmaler Paul Schönfeld und der Historienmaler Alfred Sommerschuh. Ab 1913 hatte der Architekt Kurt Bärbig (1889-1968) für einige Jahre im vierten Stock sein erstes Büro. Bärbig war nach seinem Studium an der Staatsbauschule und der Technischen Hochschule als freier Architekt tätig. Zu seinen Werken gehören die als bedeutendes Baudenkmal des Expressionismus gehörende frühere Konsum-Fleischfabrik an der Fabrikstraße und das Volkshaus Cotta. In der Nr. 14 gab es ab 1902 ein Mädchenheim des Schwesternbundes der jüdischen Fraternitas-Loge, in dem junge Frauen Sprachkurse, und Kurse zu Hygiene, Säuglingspflege und Kindererziehung erhielten.

Nr. 15: Im Eckhaus zur Steinstraße gab es viele Jahre ein Restaurant, welches unter wechselnden Namen und Besitzern einlud. So war es als "Winzers Konzerthaus" bekannt, da hier täglich Konzerte stattfanden. Später wechselte die Bezeichnung in "Weinstuben zum Johannisberger" bzw. "Zur Rudelsburg". Im Obergeschoss besaß vor dem Ersten Weltkrieg der Architekt Gustav Hänichen (1860-1924) sein Büro. Als Partner des Architekturbüros Hänichen & Tscharmann errichtete er neben zahlreichen Wohnhäusern auch mehrere öffentliche Gebäude in Dresden und Umgebung, so die Volksschule (56. Grundschule) in Trachau, das Trachauer Gemeindeamt (Wilder-Mann-Straße 5) sowie die Rathäuser von Leuben, Niedersedlitz und Radebeul.

Nr. 19: Wie zahlreiche Gebäuden des Stadtviertels war auch dieses Mietshaus für einige Jahre Wohnung eines Künstlers. Der aus Oberfranken stammende August Friedrich Wilhelm Ulmer (1874-1905) hatte an der Kunstakademie studiert und ließ sich danach als Kunstmaler nieder. Anfangs wohnte er in der Ziegelstraße 13, ab 1900 in der Jakobsgasse 7. Bereits ein Jahr später bezog er eine Erdgeschosswohnung in der Marschallstraße 19. Sein Atelier befand sich im Brühlschen Garten 2b. Ulmen verstarb mit nur 31 Jahren 1905 in Blasewitz.

Fachschule der Dresdner Köche-Innung (Nr. 21): Die Schule ging aus der Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Fach- und Fortbildungsschule des Vereins Dresdner Gastwirte hervor. Unterrichtet wurde in den Fächern Deutsch, Lesen, Schreiben und Buchführung, die fachliche Ausbildung erfolgte beim Lehrherrn. Nachdem unter Regie des Obermeisters der Dresdner Köche-Innung Ernst Lößnitzer 1901 die fachspezifische Ausbildung in den Vordergrund rückte, mietete man einige Räume der 10. Volksschule auf der Marschallstraße 21. Auf dem Ausbildungsprogramm standen nun u.a. Menü- und Warenkunde sowie theoretische Grundlagen der Kochkunst und Ernährung. Die Fachschule bestand bis zum 1. Mai 1935. Nach 1990 entstand sie als Berufliches Schulzentrum für Gastgewebe auf der Ehrlichstraße 1 neu, welches seit 2008 den Namen "Ernst Lößnitzer" trägt.

Nr. 27: Dieses Wohnhaus war vor dem Ersten Weltkrieg zugleich Sitz des Kongress-Verlages, eines Herausgebers verschiedener unterhaltsam-humoristischer Bücher und Broschüren. In den 1930er Jahren warb unter der gleichen Adresse die Firma Fischer & Schmidt mit einer Lockenkräuselessenz, die das Ondulieren der Haare überflüssig machen sollte. 1936 verschickte das Versandhaus Lebensglück von hier aus Hormonpräparate, die das Wachstum der weiblichen Brüste fördern sollte.

Anzeige des Kongress-Verlages von 1913

Allgemeiner Mietbewohnerverein (Nr. 29): Das Haus Marschallstraße 29 war bis 1945 Sitz der Geschäftsstelle des Allgemeinen Mietbewohnervereins und zugleich des Landesverbandes Sachsen im Bund Deutscher Mietervereine. Die Geschichte der organisierten Mieterbewegung reicht bis 1868 zurück, als am 5. Dezember mit dem "Dresdner Miethsbewohnerverein" der erste nachweisbare Interessenverband von Mietern in Deutschland entstand. 1877 löste sich dieser Verein jedoch wieder auf.

Nachfolger war der am 12. Dezember 1883 gegründete "Allgemeine Miethbewohnerverein", der schon bald zu den größten in Deutschland gehörte. Gründer und erster Vorsitzender war der Rechtsanwalt Dr. Franz Emil Schedlich. Ab 1889 gab der Verein mit den "Mitteilungen des Allgemeinen Mietbewohnervereins", später "Dresdner Mieterzeitung" genannt, sogar eine eigene Zeitschrift heraus, die nach dem Ersten Weltkrieg eine Auflage von ca. 50.000 Exemplaren hatte. Neben der Beratung zu mietrechtlichen Fragen erwarb der Verein auch mehrere eigene Gebäude und unterhielt eine Schuldscheinspareinrichtung für seine Mitglieder, um preiswerten Wohnraum zu finanzieren. 1900 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des "Verbandes deutscher Mietervereine", der ab 1913 seinen Sitz in Dresden hatte. 1945 wurden Mietbewohnerverein und Dachverband im Osten Deutschlands aufgelöst. Die Neugründung erfolgte am 13. März 1990 als Mieterverein Dresden. Derzeit gehören ihm ca. 50.000 Mitglieder an.

Nr. 31b: Zu den jüngeren Gebäuden der Marschallstraße gehörte das große Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke zur Gerichtsstraße. 1925 erwarb der Bauunternehmer Paul Riemer die noch aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäudegruppe und ließ die baufälligen Häuser abtragen. 26 hier lebende Familien mussten dabei entschädigt werden. Unter Leitung des Architekten Joh. Walter Riemer entstand ein fünfstöckiger Neubau mit großzügiger Ladenzone im Erdgeschoss und ca. 2000 m² Wohnfläche. Die Finanzierung erfolgte durch die Neue Bodengesellschaft Dresden. Nutzer der Gewerberäume war u.a. die Molkerei Pfund mit einer Niederlassung und das Kraftfahrzeug-Spezialhaus Paul Schmelzer.

Sächsische Cartonagen-Maschinen-Fabrik (Nr. 34): Das Unternehmen wurde 1894 als Aktiengesellschaft für die Herstellung und den Vertrieb von Maschinen für die Kartonagen- und Lederwarenindustrie gegründet und am 31. Dezember 1894 ins Handelsregister eingetragen. Zum Produktionsprogramm gehörten Biege- und Nietmaschinen sowie Nieten, Klammern und Feinblechwaren. 1912 ließ sich die Firma vom Architekten Otto Miersch moderne Büro- und Produktionsgebäude an der Blasewitzer Straße Nr. 19-23 errichten und verlegte den Firmensitz in die Johannstadt. Ab 1938 firmierte der Betrieb als SCAMAG Sächsische Cartonnagen-Maschinenfabrik AG und besaß Tochtergesellschaften in Bodenbach sowie mit der Donar Werkzeugmaschinenfabrik im gleichen Gebäude ein weiteres Werk in Dresden.

Nach 1945 entstand aus dem Dresdner Betrieb der VEB KAMA, die Aktiengesellschaft verlegte ihren Sitz 1959 nach Düsseldorf und wurde dort von der Jagenberg-Werke AG weitergeführt. Ab 1972 gehörte der VEB KAMA zum Kombinat Polygraph mit Sitz in Leipzig. 1994 als Polygraph Kama GmbH reprivatisiert werden bis heute Stanzautomaten und verschiedene Produkte für die Maschinenbauindustrie herstellt.

Nr. 37: Zu den "Künstlerhäusern" der Marschallstraße gehörte dieses repräsentative Mietshaus zwischen Rietschel- und Schulgutstraße. Hier lebte viele Jahre der Maler Walter Friederici (1874-1943), ein Schüler von Leon Pohle und Gotthardt Kuehl, der Mitglied der Künstlergruppe "Elbier" war und vor allem impressionistische Natur- und Landschaftsbilder schuf. 1897 sind im gleichen Haus die Maler Georg Hermann Freye (1844-1921) und Walter Julius Scholtz (1861-1910) genannt. Freye war Professor an der Kunstakademie und Mitglied des Vereins Bildender Künstler. Hauptsächlich schuf er Historienbilder und war auch an der Ausmalung der Semperoper beteiligt. Walter Julius Scholtz, ein Sohn des Malers Julius Scholtz, hatte ebenfalls an der Kunstakademie studiert und richtete danach auf der Marschallstraße 37 sein Atelier ein. Von ihm stammen mehrere Gemälde, die sich heute im Stadtmuseum befinden. Zudem entwarf er Werbeplakate für Dresdner Zigarettenfabriken.

Nr. 39: Wie in vielen Häusern der dicht bebauten Vorstadt diente auch dieses Grundstück bis zur Zerstörung sowohl Wohn- als auch Gewerbezwecken. Die wohl bekannteste Firma, die hier ihren Sitz hatte, war der Fotoapparatehersteller Emil Wünsche. Wünsche, gelernter Kaufmann, war zunächst als Buchhalter tätig, gründete jedoch 1887 ein Versandgeschäft für fotografische Artikel. Zwei Jahre später eröffnete er auf der Moritzstraße 20 das erste Fachgeschäft für Kameras und Zubehör in Dresden. Der wirtschaftliche Erfolg ermöglichte ihm 1894/95 den Aufkauf mehrerer Kleinbetriebe. Sitz des Unternehmens war bis 1898 das Hintergebäude Marschallstraße 39. Danach verlegte Wünsche seine Firma in einen Neubau auf der Mügelner Straße in Reick und wandelte ihn in eine Aktiengesellschaft um. Später ging die Emil Wünsche AG in der ICA AG auf.

Zu den weiteren Betrieben, die unter dieser Adresse nachweisbar sind, gehören die Firma Paul Wenzel, die 1902 mit dem Verkauf von Vervielfältigungspressen für Ministerien, Staatsbahn und Behörden warb, die Dresdner Loofahwaren- und Einlegesohlenfabrik R. Wächter & Co. (1909), die Schriftmalerei Josef Rayter (1932) und die Dresdner Kunstanstalt für Glas-Plakate Sonntag & Co. KG (Rechnungsbogen von 1935). 1892 besaß der Architekt Ernst C. Fleischer hier sein Büro. Fleischer war zugleich Lehrer für Elemente architektonische Formenlehre und architektektonisches Zeichnens an der Baugewerkeschule.

Bis 1945 lebte zudem der Bildhauer Paul Berger (1889-1949) in diesem Haus. Nach seinem Studium an der Kunstgewerbeakademie und der Kunstakademie war Berger ab 1919 zunächst freischaffend, ab 1922 als Professor an der Kunstakademie tätig. Von ihm stammt u.a. die Bronzefigur "Die Überraschte" im Lingnerpark (1928), der "Sanguiniker" im Westendpark und weitere Plastiken in verschiedenen Dresdner Grünanlagen. Beim Bombenangriff verlor er mit der Zerstörung des Hauses einen Teil seines Werkes und verbrachte seine letzten Lebensjahre in Kleinzschachwitz (Kleinzschachwitzer Ufer 66).

Nr. 49 (Restaurant Mars la Tour): Im östlichen Abschnitt der Marschallstraße gab es in der Nähe des Sachsenplatzes gleich mehrere Lokale. Bekanntestes war der schon 1898 erwähnte "Marschallhof" im Haus Nr. 49. Alternativ wurde das Lokal auch "Restaurant Mars la Tour" genannt, wobei für die Namensgebung der Schauplatz einer Schlacht des Deutsch-Französischen Krieges 1871 Pate stand (Fotos).

Schräg gegenüber lag das Etablissement zur Weinperle von Otto Major, der die Weinstube in Verbindung mit einer Weingrosshandlung und einem kleinen Hotel garni betrieb (Nr. 50). In der Nr. 51 existierte die Schankwirtschaft "Zum Jäger".

 


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