Gebäude der Allgemeinen Deutschen Kredit-Anstalt am Altmarkt vor 1945

Hochhaus der Sächsischen Staatsbank am Albertplatz

Die 5 wichtigsten Kreditmythen im Überblick

Ein Kreditabschluss ist im digitalen Zeitalter einfacher denn je. Dennoch halten sich viel Mythen, die unerfahrene Kunden von einer sicheren und sinnvollen Anfrage auf einen Kredit abhalten. Die fünf wichtigsten Mythen wollen wir kurz beleuchten, um unseren Lesern in Dresden und Umgebung unnötige Sorgen rund um den Kreditabschluss zu nehmen.

Kreditmythen und was Sie wirklich wissen sollten

1. Der Dispokredit des Girokontos ist völlig ausreichend

Wenn Sie beim Shopping in unseren Dresdner Stadtteilen mit der EC-Karte bezahlen, kann Ihnen ein Dispo auch bei einem leeren Konto weiterhelfen. Tatsächlich kann es sinnvoll sein, diese Kreditlinie des Kontos für wenige Tage zu nutzen. Eine dauerhafte Lösung ist der Dispokredit jedoch nicht.

Das Problem sind die horrend hohen Kreditzinsen, die Sie im Vergleich zu einem vollwertigen Ratenkredit zahlen. Für eine große Anschaffung wie den Autokauf oder den Urlaub in einem gepflegten Hotel wird sich ein echter Kreditabschluss mehr lohnen und Sie eher vor einer Schuldenfalle bewahren.

2. Meine Hausbank ist der beste Ansprechpartner

Die Hausbank ist zwar mit Ihren finanziellen Rahmenwerten vertraut. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass ausgerechnet hier das persönlich beste Kreditangebot auf Sie wartet. Im digitalen Zeitalter können auch Sie mühelos den persönlichen Kreditbedarf ermitteln und Ihren Kredit bei einer Online-Bank abschließen. Dies macht sich mit niedrigen Kreditzinsen über Jahre der Vertragslaufzeit hinweg bezahlt.

Natürlich können Sie bei verschiedenen Finanzprodukten wie dem Girokonto Ihrer Hausbank die Treue halten. Gerade bei der Kreditfinanzierung ist ein Vergleich jedoch der bessere Weg, um sich nicht frühzeitig auf einen jahrelangen Kreditpartner festzulegen.

3. Eine Kreditanfrage ist kompliziert und schwierig

Angst vor großen Formalitäten muss kein angehender Kreditkunde haben. Alle seriösen Banken und Kreditinstitute möchten ihren Kunden den Abschluss so einfach wie möglich haben. Dies geschieht über sehr übersichtliche Menüs für die Beantragung oder den Kreditvergleich.

Auch der Kundenservice von Banken online ist mit der Betreuung vergleichbar, die Sie durch die Hausbank vertraut sind. Dank höchster Sicherheitsstandards können Sie bei allen seriösen Banken eine gesicherte Verbindung aufbauen und ohne Sorgen Ihre persönlichen Kreditinformationen eintragen.

4. Die Schufa macht fast immer Probleme beim Kredit

Viele Bankkunden verbinden mit der Schufa eine Institution, die den Abschluss des Kredits verhindern will. Dies ist nicht der Fall. Bei der Schufa sind alle finanziellen Verpflichtungen des Antragstellers vermerkt, beispielsweise Kreditkarten oder laufende Verträge mit festen Beiträgen.

Würde es nicht zu einer Prüfung durch einen unabhängigen Partner wie die Schufa kommen, gäbe es vielmehr Kreditabschlüsse unter finanziell unsicheren Umständen. Die Folge wäre, dass die Tilgung nicht mehr gelingt und der Kreditnehmer tiefer in die Schuldenfalle gerät. Die Schufa fungiert also als Schutz, für die Bank genauso wie für den zukünftigen Kreditnehmer. Einmal jährlich können Sie kostenlos die Dokumente Ihres Schufa-Eintrags beantragen.

5. Der beworbene, günstigste Kreditzins steht mir zu

Alle Banken und Kreditinstitute stehen im Wettbewerb zueinander und möchten Kunden gewinnen. In Werbeanzeigen sind deshalb immer sehr niedrige Zinsen für die Kreditvergabe zu finden. Diese Zinsen erhalten Sie jedoch nur, wenn Sie eine entsprechende Bonität mitbringen.

Schauen Sie bei Interesse an einem bestimmten Kreditangebot deshalb immer nach dem repräsentativen Beispiel. Banken sind verpflichtet, diese Berechnung im Kleingedruckten ihrer Werbeanzeigen zu präsentieren. Der hier zu findende Kreditzins ist für Ihren Kreditabschluss realistischer.

 


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